Previous Next
Ambientetours DE - Logo
  • Kontakt
    • Anfrage
    • WhatsApp
  • Termin buchen
  • Reisen
    • Urlaubsangebote
    • Rundreisen
  • Service
    • Portfolio
    • Condor Flüge
    • Versicherungen
    • Auslandskrankenversicherung
    • Reiserücktrittsversicherung
    • Mietwagen
    • Flugentschädigung prüfen
  • Krisenmeldung
  • Über uns
    • Unser Reisebüro
    • Unser Team
    • B2B
    • B2C
  • Kontakt
    • Anfrage
    • WhatsApp
  • Termin buchen
  • Reisen
    • Urlaubsangebote
    • Rundreisen
  • Service
    • Portfolio
    • Condor Flüge
    • Versicherungen
    • Auslandskrankenversicherung
    • Reiserücktrittsversicherung
    • Mietwagen
    • Flugentschädigung prüfen
  • Krisenmeldung
  • Über uns
    • Unser Reisebüro
    • Unser Team
    • B2B
    • B2C

Quelle: FVW / Stand 28.02.2026

FVW – Infos zum Nahen Osten

Flugstreichungen, Kreuzfahrten, Hotels getroffen

Reisewarnung Dubai, Katar, Oman, Jordanien & Co

von Oliver Graue

Samstag, 28. Februar 2026

Das Auswärtige Amt spricht zahlreiche Reisewarnungen für die Länder in der

gesamten Golf-Region sowie für Israel aus. Flüge in die Golfregion wurden

gestrichen, bei Kreuzfahrt-Reedereien finden geplante Passagierwechsel nicht

statt, die Hotels Fairmont The Palm und Burj Al Arab wurden getroffen.

In Dubai gab es bereits eine Explosion durch eine Drohne vor dem Fairmont-Hotel auf

der Palmeninsel. Dabei wurden nach Medienberichten mehrere Personen verletzt. Am

Samstagabend wurde auch der Flughafen Dubai International attackiert, dabei wurden

laut Berichten vier Beschäftigte des Flughafens verletzt.

Am Samstagabend traf eine Drohne auch das Luxushotel Burj Al Arab, auf Videos ist ein

Feuer an der Fassade zu sehen. Im Hotel Fairmont The Palm kam es am Wochenende

zu einem Brand, nachdem mutmaßlich Trümmerteile Fahrzeuge getroffen hatten und sie

so in Brand gerieten. Das Feuer ist aber laut einer vertriebsinternen Mitteilung zügig

unter Kontrolle gebracht worden. Das Hotel ist geöffnet.

Iran bombardiert Hotels

Das Mullah-Regime hat zudem das verfeindete Bahrain bombardiert. Das

Innenministerium von Bahrain bestätigte, dass das Luxushotel Crowne Plaza in der

Hauptstadt Manama bei einem Angriff beschädigt wurde. Es habe jedoch keine

Todesopfer gegeben.

Einen Angriff gab es auch in der Nähe des Flughafens Doha in Katar. In dem Emirat

befindet sich eine große US-Militärbasis. Zudem soll Iran zwei Raketen in

Richtung Zypern geschickt haben. Das Land gilt als eng mit Israel befreundet.

Das Auswärtige Amt warnt konkret vor Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate

(Dubai, Abu Dhabi etc.), nach Katar, Kuwait, Israel, Saudi-Arabien, Oman, Bahrain,

Jemen, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien.

Dubai-Flughafen geschlossenDer Flughafen Dubai ist inzwischen komplett geschlossen worden, ebenso der

Flughafen in Katar. Aber auch anderswo in der Region gibt es derzeit keine Starts und

Landungen von Passagiermaschinen mehr. Emirates Airline und Qatar Airways haben

wegen der Sperrung des Luftraums alle Abflüge abgesagt. Offenbar halten sich noch

mehrere Tausend Deutsche allein in Dubai auf.

Lufthansa, KLM und andere Fluggesellschaften sagten ihre Flüge in die Region ab. Nach

Angaben des Luftfahrt-Analyseunternehmens Cirium wurden allein am Samstag 966

Flüge von Airlines aus aller Welt in die Länder der Golfregion gecancelt.

Auch Kreuzfahrtschiffe betroffen

Die Golfstaaten sind wichtige Kreuzfahrtziele im Winter. Die Mein Schiff 4 liegt aktuell in

Abu Dhabi, die Mein Schiff 5 in Doha in Katar. Beide Schiffe von TUI Cruises befanden

sich während der ersten Angriffswellen in den Häfen der Region. Nach einem Bericht der

"Kieler Nachrichten" erhielten Passagiere Notfallalarme auf ihren Mobiltelefonen. Die

Crew forderte sie auf, umgehend an Bord zurückzukehren.

Landausflüge wurden abgesagt. Die Außendecks blieben gesperrt. Gäste sollten sich im

Inneren des Schiffes aufhalten und Fenster meiden, so die "Kieler Nachrichten".

Schäden meldeten die Schiffe nicht.

Für Sonntag standen eigentlich reguläre Gästewechsel an: In Katar sollten mehr als

2.000 Passagiere von Bord gehen und neue Reisende aus Deutschland anreisen. Auch in

Dubai plante Mein Schiff 4 einen Wechsel. Wegen der Reisewarnungen sei eine

planmäßige Durchführung der für Samstag, Sonntag und Montag geplanten Reisen

derzeit nicht verantwortbar, heißt es auf der Website von TUI Cruises. "Alle Gäste, die

sich aktuell bereits an Bord befinden oder eine Anreise geplant hatten, wurden von uns

direkt und individuell darüber informiert", so die TUI-Beteiligung.

MSC Cruises hat wegen der Sicherheitslage eine Kreuzfahrt der Euribia ab Doha in Katar

abgesagt. Zur Sicherheit von Passagieren und Besatzung bleibe die MSC Euribia im

Hafen von Dubai, teilte ein Sprecher der Nachrichtenagentur AWP am Samstagabend

mit. Die Gäste seien informiert worden. Das Schiff hätte am Sonntag auslaufen sollen.

Das Kreuzfahrtschiff kann gut 6000 Personen aufnehmen und ist im Winter 2025/2026

im Persischen Golf unterwegs.

Wörtlich heißt es in der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

"Am Morgen des 28. Februar 2026 haben Israel und die Vereinigten Staaten mit

Luftschlägen gegen Ziele in Iran begonnen. Es folgten Luftangriffe aus Iran auf Israel und

weitere Ziele in der Region. Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden. Die

Lufträume von Israel und Iran wurden gesperrt; auch längerfristige Sperrungen sindmöglich.

Mehrere Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Weitere

Lufträume in der Region können jederzeit ebenfalls gesperrt werden.

Die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate haben ihre Sicherheitsmaßnahmen,

insbesondere rund um jüdische und israelische Einrichtungen, erhöht.

Wer sich noch in den VAE oder in Katar aufhält, sollte sich in die Krisenvorsorgeliste des

Auswärtigen Amts eintragen oder prüfen, ob die dort hinterlegten Daten aktuell sind."

Airlines und Veranstalter fragen

Zudem seien die Informationen von NCEMA (National Emergency Crisis and Disasters

Management Authority der VAE) zu beachten und die Anweisungen der Behörden und

Sicherheitskräfte zu beachten.

"Bei Fragen zu gebuchten Flügen/Reisen in die Region kontaktieren Sie Ihre

Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter", heißt es beim Auswärtigen Amt.

Ticketpreise für anierte Flüge werden erstattet. Entschädigungszahlungen gibt es

allerdings nicht, da es sich bei den Angriffen um "außergewöhnliche Umstände handelt".

Wer eine Pauschalreise gebucht hat, die nicht stattfinden kann, erhält den kompletten

Reisepreis erstattet. Dies ist bei Einzelbuchungen von Hotels nicht der Fall.

Der Sicherheitsdienstleister A3M informiert laufend hier.

Große Airline-Übersicht (Update)

Flugstreichungen – Emirates, KLM, Lufthansa, Qatar, Swiss, Wizz & Co

von Cüneyt Yilmaz

Samstag, 28. Februar 2026

Die Situation im Nahen Osten beeinträchtigt den internationalen Flugverkehr.

Mehrere europäische und internationale Fluggesellschaften haben ihre Flugpläne

geändert. Eine Übersicht.

Lufthansa und ihre Tochtergesellschaften haben die Flüge nach Tel Aviv, Beirut,

Amman, Erbil und Teheran bis zum 7. März gestrichen. Die Verbindungen nach Dubai

und Abu Dhabi wurden bis Sonntag ausgesetzt. Die Fluggesellschaft nannte die"aktuelle Situation im Nahen Osten" als Grund für die Streichungen.

Swiss International Air Lines hat Swissinfo.ch zufolge die Flüge von und nach Tel Aviv

bis zum 7. März ausgesetzt; davon sind 14 Flüge in beide Richtungen betroffen. Aufgrund

der weitreichenden Luftraumsperrungen wurden außerdem die Flüge zwischen Zürich

und Dubai gestrichen.

Air France hat die Streichung der Flüge von und nach Tel Aviv, Beirut, Dubai und Riad

bekannt gegeben und die Aussetzung der Flüge nach Tel Aviv bis einschließlich Sonntag

verlängert, wie der Sender BFM TV berichtet.

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hatte bereits Anfang der Woche angekündigt,

dass sie die Flüge von und nach Tel Aviv ab Sonntag aussetzen würde.

LOT Polish Airlines hat ebenfalls ihre Flüge in mehrere Städte des Nahen Ostens,

darunter Tel Aviv und Dubai, bis zum 3. März eingestellt.

Finnair teilt mit: "Aufgrund der verschärften Sicherheitslage haben wir die Finnair-Flüge

von und nach Dubai und Doha im Zeitraum vom 28. Februar bis 1. März 2026 gestrichen.

Wir nutzen den Luftraum über dem Irak, dem Iran, Syrien und Israel im Nahen Osten

aufgrund der Sicherheitslage in diesen Gebieten nicht."

Gulf Air hat mitgeteilt, dass Flüge von und nach Bahrain gestrichen oder vorübergehend

ausgesetzt wurden, und fordert die Passagiere auf, sich auf der Website über die

neuesten Entwicklungen zu informieren.

Oman Air hat aufgrund der sich entwickelnden regionalen Lage die Streichung und

vorübergehende Aussetzung mehrerer Flüge angekündigt. Laut der Fluggesellschaft sind

Flüge von und nach Moskau, Amman und Chassab bis auf Weiteres gestrichen. Flüge

von und nach Dubai, Bahrain, Doha, Dammam und Kuwait-Stadt sind vorübergehend

ausgesetzt, berichtet "The Times of Oman"

Die Fluggesellschaft teilte mit, dass alle anderen Flüge planmäßig stattfinden,

Passagiere jedoch mit möglichen Verspätungen rechnen sollten. Reisende werden

gebeten, die Website von Oman Air für aktuelle Informationen zu besuchen.

Royal Jordanian teilt mit: "Alle Flüge nach Syrien, Irak, in die Vereinigten Arabischen

Emirate, nach Bahrain, Kuwait und Katar sind jedoch aufgrund der Luftraumsperrungen

in diesen Ländern vorübergehend ausgesetzt. Royal Jordanian beobachtet die Lage in

enger Abstimmung mit der Zivilluftfahrtbehörde, um höchste Sicherheitsstandards zu

gewährleisten."Egyptair hat laut "Daily News Egypt" alle Flüge in 13 Städte im Nahen Osten bis auf

Weiteres ausgesetzt.

Die ägyptische Fluggesellschaft gab am Samstag bekannt, dass sie ihre Flüge nach

Kuwait, Dubai, Doha, Manama, Abu Dhabi, Sharjah, Qassim, Dammam, Erbil, Bagdad,

Amman, Beirut und Maskat eingestellt hat.

Eurowings setzt bis einschließlich Montag, 2. März, alle Flüge nach Abu Dhabi und

Dubai aus. Betroffene Gäste werden proaktiv informiert. Gäste, die sich aktuell vor Ort

befinden, können ihren Aufenthalt auf Kosten von Eurowings Holidays verlängern, heißt

es in einer Mitteilung von Eurowings an die Vertriebspartner.

Kuwait Airways teilte auf ihrem offiziellen X-Account mit: "Aufgrund der aktuellen Lage

in der Region und im Interesse der Sicherheit unserer Passagiere und Flugzeuge wurden

alle ankommenden und abfliegenden Flüge am Kuwait International Airport verschoben

und werden auf einen späteren Zeitpunkt neu terminiert. Passagiere werden über die in

ihren Buchungsinformationen angegebenen Kontaktdaten über ihre neuen Reisezeiten

informiert. Wir bitten alle Passagiere, sich ausschließlich über die offiziellen

Kommunikationskanäle von Kuwait Airways über die neuesten Informationen zu

informieren."

Salam Air teilt mit, dass Flüge von und nach Iran, Irak, Sharjah, Doha, Dammam und

Kuwait aufgrund der aktuellen regionalen Entwicklungen bis auf Weiteres ausgesetzt

bleiben.

British Airways teilt mit, dass die Flüge nach Tel Aviv und Bahrain bis nächste Woche

ausgesetzt werden. Die Flüge nach Amman wurden am Samstag gestrichen.

Die katarische Zivilluftfahrtbehörde schloss den Luftraum des Landes vorübergehend,

und Qatar Airways bestätigte die Aussetzung aller Flüge von und nach Doha als

Vorsichtsmaßnahme.

Emirates und Flydubai stellen ihren Betrieb vorübergehend ein, während Etihad alle

Abflüge von Abu Dhabi bis Sonntag, 10:00 Uhr GMT, aussetzt, meldet der

englischsprachige Dienst von Reuters.

Wizz Air bestätigt, dass die Fluggesellschaft aufgrund der jüngsten Eskalation der

Sicherheitslage im Iran alle Flüge von und nach Israel, Dubai, Abu Dhabi und Amman mit

sofortiger Wirkung bis einschließlich 7. März aussetzt.

"Angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten hat ITA Airways beschlossen, die Flüge

von und nach Tel Aviv bis zum 7. März auszusetzen. Folgende Lufträume werden bis zum

7. März nicht genutzt: Israel, Libanon, Jordanien, Irak und Iran. Aus betrieblichenGründen werden zudem die Flüge von und nach Dubai bis zum 1. März ausgesetzt", teilt

die italienische Fluggesellschaft ITA Airways mit.

Indiens zwei größte private Fluggesellschaften, Indigo und Air India, haben am Samstag

ihre Flüge zu allen Zielen im Nahen Osten eingestellt.

Air India verwies auf die "sich entwickelnde Lage" in der Region, während Indigo die

Sicherheit von Passagieren und Besatzung betonte, so "Gulf Times".

Die norwegische Fluggesellschaft Norse kündigte an, ihre Flüge von und nach Dubai bis

mindestens zum 4. März auszusetzen. Anschließend soll der Flugbetrieb angesichts der

Luftraumsperrungen und Sicherheitsbedenken neu bewertet werden.

Turkish Airlines hat die Flüge in zehn Länder des Nahen Ostens, darunter Libanon,

Syrien, Irak, Iran und Jordanien, bis zum 2. März ausgesetzt, berichtet "TRT World". Flüge

nach Katar, Kuwait, Bahrain, in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Oman

wurden für den Tag ausgesetzt.

Delta Air Lines teilt mit, dass der Flugbetrieb in Tel Aviv mindestens bis einschließlich

Sonntag eingestellt wurde. Auch United Airlines wies auf mögliche Flugausfälle nach

Tel Aviv hin. American Airlines teilte mit, dass Flüge über den internationalen Flughafen

Doha in Katar betroffen sein würden.

Die israelischen Fluggesellschaften El Al und Sundor haben zunächst alle Flüge bis zum

1. März gestrichen. Bis zum 21. März 2026 würden zudem alle EL-AL-Flüge für neue

Buchungen in den Reservierungssystemen gesperrt, bis mehr Klarheit über die

Sicherheitslage herrsche, teilt der Carrier mit.

Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsia teilte mit, dass Flüge von Russland in den

Iran und nach Israel "bis auf Weiteres" ausgesetzt seien, so "Tribune Online". Die

Behörde wies russische Fluggesellschaften an, aufgrund von Flugausfällen in Katar, Irak,

Kuwait und Bahrain sowie teilweisen Einschränkungen über den Vereinigten Arabischen

Emiraten alternative Routen in die Golfregion zu nutzen.

Aegean Airlines hat die Flüge von und nach Tel Aviv, Beirut und Erbil im Irak bis zum 2.

März ausgesetzt.

Air Astana hat Flüge in den Nahen Osten bis einschließlich 3. März gestrichen.

Air Europa hat ihre Flüge nach Tel Aviv am Sonntag und Montag gestrichen und

beobachtet die Situation, um den Flugbetrieb ab Dienstag neu zu bewerten.

Azerbaijan Airlines hat die Flüge von und nach Dubai, Doha, Jeddah und Tel Aviveingestellt.

Cathay Pacific hat ihren Betrieb in der Region eingestellt, was Passagierflüge von und

nach Dubai und Riad sowie den Frachtverkehr am Flughafen Al Maktoum betrifft.

Iberia Express, die zur Iberia-Gruppe gehört, hatte einen für Samstag um 17 Uhr

Ortszeit geplanten Flug nach Tel Aviv gestrichen.

Japan Airlines teilte mit, dass ein Flug am Samstag von Tokio Haneda nach Doha sowie

ein Rückflug am 1. März gestrichen wurden.

Scandinavian Airlines hatte ihren Flug von Kopenhagen nach Tel Aviv am Samstag

ausgesetzt. Über Flüge zu späteren Terminen sei noch keine Entscheidung gefallen.

Virgin Atlantic gab bekannt, dass sie den irakischen Luftraum vorübergehend meiden

wird, was zu einigen geplanten Umleitungen ihrer Flüge führen.

TUI, Dertour, Schauinsland & Co. (Update)

So reagieren die Reiseveranstalter auf die Nahost-Krise

von Martin Jürs und Bianca Wilkens

Sonntag, 01. März 2026

Luftraumsperrungen, Flugabsagen bislang bis Ende kommender Woche – die

eskalierende Krise im Nahen Osten trifft auch die Reisebranche. Urlauber in der

Krisenregion müssen betreut, Reisealternativen gesucht werden. Die Veranstalter

arbeiten unter Hochdruck.

Bei Dertour sind mit den vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Saudi-Arabien, Katar,

Bahrain, Oman, Jordanien, Kuwait und Israel gleich sieben Destinationen von der

aktuellen Krise im Nahen Osten betroffen. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen sagt

der zweitgrößte deutsche Reiseveranstalter alle Reisen in den sieben Zielgebieten

aufgrund der bestehenden Reisewarnung bis einschließlich 3. März 2026 ab. Betroffene

Gäste könnten kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhalten

alternativ den vollständigen Reisepreis zurück, teilt der Veranstalter mit.

Aktuell befindet sich eine niedrige vierstellige Gästezahl von Dertour in den von der

Reisewarnung betroffenen Nahost-Gebieten. Gäste, die aufgrund von

Luftraumsperrungen derzeit nicht nach Hause fliegen könnten oder auf einen Weiterflugwarten, würden von Dertour informiert und vor Ort betreut, so der Reiseveranstalter.

Vor Ort stünden lokalen Reiseleitungen den Gästen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Reiseleitungen würden die Hotelunterbringung entsprechend verlängern oder

alternative Zimmer in anderen Hotels zur Verfügung stellen. Über neue

Rückreisemöglichkeiten werde man schnellstmöglich informieren, teilt der Veranstalter

mit.

Auf der Suche nach Flugalternativen

Für Transitreisende, die aufgrund von Flugstreichungen nicht wie geplant abreisen

könnten, suchen die Dertour-Teams derzeit nach alternativen Flugverbindungen. "In den

Fällen, in denen wir keine neuen Flugverbindungen anbieten können, sind kostenlose

Umbuchungen oder Stornierungen möglich", so die Rewe-Tochter. Für Urlauber, deren

Rückflüge nach Deutschland über die Nahost-Drehkreuze gestrichen wurden, suche

man ebenfalls nach Alternativen.

Schauinsland-Reisen hat angesichts der Krise und der Reisewarnungen des

Außenministeriums alle bevorstehenden Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate

(VAE) und nach Oman mit Anreise bis einschließlich 4. März abgesagt. Ebenfalls

abgesagt wurden Transitreisen mit Anreise bis einschließlich 4. März mit gebuchter

Zwischenlandung in den VAE und Oman sowie in Katar und in Bahrain.

Vtours sagt Reisen bis 3. März ab

Vtours bittet seine Gäste in den Destinationen im Nahen Osten, keinesfalls an den

Flughafen zu fahren – auch wenn ein Rückflug ansteht. "Bleiben Sie in ihrem Hotel und

befolgen Sie die Anweisungen der Behörden, der Sicherheits- und Hotelkräfte und

Reiseleitungen", bittet der Veranstalter. Und weiter: "Bleiben Sie in Ihrem Hotel und

halten Sie den Kontakt zu den Reiseleitungen vor Ort."

Die Behörden stünden in engem Austausch mit den Hotelbetrieben, und dort würde

man die Gäste sehr geordnet informieren. "Bitte bewahren Sie Ruhe, wir sind an Ihrer

Seite und unterstützen Sie und Ihre Sicherheit mit allen zur Verfügung stehenden

Mitteln", teilt das Unternehmen mit. Zugleich sagt Vtours zunächst alle Reisen bis

einschließlich 3. März in der Region ab.

TUI-Reiseabsage nach Katar bis 2. März

In einer ersten Reaktion auf die militärischen Luftangriffe der USA und Israels gegen den

Iran und den gesperrten israelischen Luftraum hat Deutschlands führender

Reiseveranstalter TUI am 28. Februar mit einer vertriebsinternen Mitteilung reagiert und

aktualisiert diese laufend.Reisen nach Katar sind zunächst bis zum morgigen Montag, 2. März, abgesagt, Reisen in

die Vereinigten Arabischen Emirate bis kommenden Freitag, so ein TUI-Sprecher auf

Anfrage von fvw|TravelTalk. Der Veranstalter gehe "rollierend" vor. Gäste mit unmittelbar

bevorstehenden Abreisen könnten zudem ihren Urlaub auf Basis der Reisewarnungen

des Außenministeriums umbuchen oder stornieren.

Nur-Hotel-Stornos: Coral will Kosten reduzieren

Coral Travel und Ferien Touristik teilten den Vertriebspartnern mit, dass alle Abreisen

aus Deutschland in den gesamten Nahen Osten infolge der vom Auswärtigen Amt

ausgesprochenen Reisewarnung mit Abreisen bis einschließlich 3. März abgesagt

wurden. Handelt es sich um Nur-Hotel-Buchungen, können diese bei Anreise bis 3. März

zu den effektiv anfallenden Kosten storniert werden.

"Wir bemühen uns in jedem Fall um eine bestmögliche Kostenreduktion", heißt es in der

Mitteilung, verbunden mit der Bitte, das Service-Center zu kontaktieren. Bei

Transitflügen ist laut Coral eine kostenfreie Stornierung ausschließlich bei Anierung

des Fluges möglich.

Alle betroffenen Gäste im Nahen Osten habe Coral informiert und rät dringend dazu, im

Hotel zu verbleiben und nicht eigenständig zum Flughafen zu fahren. "Die Sicherheit

unserer Kunden hat für uns oberste Priorität", betont der Veranstalter und bittet

eventuelle längere Wartezeiten in der E-Mail-Bearbeitung und per Telefon zu

entschuldigen. "Wir arbeiten die jeweiligen Fälle nach Dringlichkeit schnellstmöglich

ab."

Studiosus-Gäste in Oman

Beim Studienreisespezialisten Studiosus sind derzeit Gäste in Oman unterwegs. "Es

geht ihnen allen gut", teilt der Veranstalter auf seiner Website mit. Man stehe in engem

Kontakt mit den Reiseleiterinnen und Reiseleitern sowie den Leistungspartnern vor Ort,

heißt es weiter. Man treffe alle für die Sicherheit die Gäste notwendigen Maßnahmen.

Abreisen nach Oman sowie nach Jordanien und in die Vereinigten Arabischen Emirate

waren bei den Münchnern in dichter Folge ab dem 7. März geplant. Bis einschließlich 8.

März hat Studiosus nun zunächst alle anstehenden Reisen abgesagt.

Für zahlreiche Gäste der Unternehmensgruppe seien in den kommenden Tagen

außerdem Flüge mit Umstiegen an den Flughäfen der Golfstaaten vorgesehen, heißt es

weiter. Diese Airports, etwa Dubai und Doha, würden derzeit nicht angeflogen. "Wir

nehmen sukzessive Flugumbuchungen vor und informieren die betroffenen Gäste", teilt

Studiosus mit.Für Umbuchungen und Stornierungen von Reisen der Unternehmensgruppe in den

Nahen Osten ab dem 9. März würden die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten, so

der Reiseveranstalter.

Bei Diamir Erlebnisreisen ist wie bei anderem Veranstaltern ebenfalls das Notfallteam

im Einsatz. "Zurzeit ist es wirklich extrem unübersichtlich in der Golfregion", sagt Diamir-

Geschäftsführer Jörg Ehrlich. Man stehe in Kontakt zu allen betreffenden Kunden, die

noch in Zielgebieten im Urlaub weilen und deren Rückreise zu koordinieren und

umzusetzen sei. Ehrlich: "Das wird in den nächsten Tagen professionell umgesetzt."

In den kommenden Tagen anstehende Reisen in die Region werden zum Teil abgesagt

werden müssen, so Ehrlich weiter. Die betroffenen Kunden würden informiert. Aktuell

könne man nur kurzfristig agieren. So seien zum Beispiel vier Reisegäste aus Indien statt

über die Golfregion mit alternativen Fluglinien erfolgreich nach Hause befördert worden.

Eine Gruppenreise auf den Seychellen werde leider nur mit einem Teil der Gäste

durchgeführt werden können – da ein Teil der Gäste mit Qatar Airways nicht in

Deutschland starten konnte.

Falk Travel storniert alle Reisen bis einschließlich 3. März in den Nahen Osten. Sollte es

zu einer Verlängerung der Reiseabsagen kommen, gibt der Veranstalter diese bis zum

Abend des 2. März bekannt.

Grundsätzlich gilt, dass die Veranstalter abhängig sind vom Vorgehen der Airlines – wann

diese den Flugverkehr wieder aufnehmen können und ob sie dann eventuelle

Sonderflüge auflegen.

Aida | MSC | TUI Cruises (Update)

Krieg beeinträchtigt Kreuzfahrten – vor allem Mein-Schiff-Flotte betroffen

von Klaus Hildebrandt, Cüneyt Yilmaz, Alexander Krug und Bianca Wilkens

Sonntag, 01. März 2026

Die Golfstaaten sind wichtige Kreuzfahrtziele im Winter. Die Mein Schiff 4 liegt

aktuell in Abu Dhabi, die Mein Schiff 5 in Doha in Katar. Aida und Costa hatten

bereits 2025 weitgehend vorgebeugt. Dennoch sind Aida Stella-Passagiere

betroffen. MSC Euribia hat Fahrten ausgesetzt.

Nach einem Bericht der "Kieler Nachrichten" erhielten Mein-Schiff-Passagiere

Notfallalarme auf ihren Mobiltelefonen. Die Crew forderte sie auf, umgehend an Bord

zurückzukehren.Landausflüge wurden abgesagt. Die Außendecks blieben gesperrt. Gäste sollten sich

im Inneren des Schiffes aufhalten und Fenster meiden, so die "Kieler Nachrichten".

Schäden meldeten die Schiffe bislang nicht.

"Wir saßen heute früh im Flieger von Zürich nach Doha. Nach einer knappen Flugstunde

dreht der Flieger wieder zurück nach Zürich. Der Flug wurde nicht wieder angetreten. Mit

uns im Flieger saßen mehrere Passagiere, die eine Orient-Kreuzfahrt in Doha antreten

wollten – mit Mein Schiff 5", kommentiert ein Mein-Schiff-5-Kunde auf Linkedin die Lage.

Für Sonntag standen eigentlich reguläre Gästewechsel an: In Katar sollten mehr als

2000 Passagiere von Bord gehen und neue Reisende aus Deutschland anreisen. Auch

für Dubai plante die Mein Schiff 4 einen weiteren Wechsel.

Wegen der Reisewarnungen sei eine planmäßige Durchführung der für Samstag,

Sonntag und Montag geplanten Reisen derzeit nicht zu verantworten heißt es auf der

Website von TUI Cruises. "Alle Gäste, die sich aktuell bereits an Bord befinden oder eine

Anreise geplant hatten, wurden von uns direkt und individuell darüber informiert", so die

TUI-Beteiligung.

Update 1. März 2026: Am Sonntag bestätigte TUI Cruises, dass sich die Gäste der Mein

Schiff 4 weiterhin an Bord des Schiffs in Abu Dhabi befinden. Auch die Gäste, die

gestern von Doha aus abreisen sollten, wurden wieder an Bord der Mein Schiff 5

gebracht. "Aufgrund der weiterhin dynamischen Lage im Nahen Osten und der

eingeschränkten Flugverbindungen sind wir derzeit auf die Informationen der Airlines

angewiesen, ob und wann Rückflüge stattfinden können", teilte die Hamburger Reederei

mit.

MSC Euribia bleibt vorerst im Hafen von Dubai

MSC Cruises hat wegen der Sicherheitslage eine Kreuzfahrt der MSC Euribia ab Doha in

Katar abgesagt. Zur Sicherheit von Passagieren und Besatzung bleibe die Euribia im

Hafen von Dubai, teilte ein Sprecher der Nachrichtenagentur AWP am Samstagabend

mit.

Die Gäste seien informiert worden. Das Schiff hätte am Sonntag auslaufen sollen. Das

Kreuzfahrtschiff kann gut 6000 Personen aufnehmen und ist im Winter 2025/26 im

Persischen Golf unterwegs.

Aida Stella: Anreisealternativen werden geprüft

Aufgrund der politischen und militärischen Spannungen der vergangenen Monate sind

nur wenige Kreuzfahrtschiffe im Persischen Golf unterwegs. So bietet Aida Cruisesderzeit keine Reisen im Nahen Osten an.

Im Juli 2025 hat die Reederei die eigentlich geplanten Fahrten der Aida Prima im Orient

während der Wintersaison 2025/26 abgesagt. Es wurden Alternativrouten in Nord- und

Ostsee angeboten.

Den Reisebüro-Gästen auf der Aida Stella, die aktuell auf der Seetagetappe im

Indischen Ozean zwischen Madagaskar und Mauritius unterwegs ist und deren Gäste

über Dubai nach Hause fliegen sollten, teilte die Reederei mit, "mögliche

Anreisealternativen" zu prüfen. Aida bittet darum, aufgrund eines erhöhten

Anrufaufkommens von weiteren Anrufen abzusehen. Weitere Informationen teile die

Reederei zeitnah mit.

Eigentlich sollte die Aida Prima in der Wintersaison 2025/26 vor den Vereinigten

Arabischen Emiraten unterwegs sein. Wegen der unsicheren Situation in der Region und

der "Sicherheit der Gäste und der Crew als oberste Priorität", wie Aida letzten Sommer

mitteilte, hatte die Rostocker Reederei die Reisen abgesagt und stattdessen neue

Reisen ab Hamburg und Kiel aufgelegt. Aida Cruises verwies damals auf die "nicht

verlässlich einschätzbare Lage im Nahen Osten".

Auch Costa hatte rechtzeitig umgeplant

Costa Kreuzfahrten hatte bereits im vergangenen Juli beschlossen, die ursprünglich für

diesen Winter geplanten Kreuzfahrten in den Vereinigten Arabischen Emiraten an Bord

der Costa Toscana nicht durchzuführen (inklusive Positionierungskreuzfahrten von und

nach Dubai). "Stattdessen haben wir für unser Flaggschiff ein Alternativprogramm im

westlichen Mittelmeer aufgesetzt, um unseren Gästen so früh wie möglich verlässliche

Klarheit über ihre Urlaubspläne zu geben."

Auch die Weltreise mit der Costa Deliziosa findet in diesem Jahr ohne Stopps in der

Region statt. Das Schiff ist derzeit in Richtung Sri Lanka unterwegs und wird

anschließend über die Malediven und Mauritius Kurs auf Südafrika nehmen, bevor es

sich schließlich auf den Weg zurück ins Mittelmeer macht.

Das Auswärtige Amt sprach mittlerweile etliche Reisewarnungen aus. Es wird unter

anderem von Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar oder nach

Jordanien abgeraten.

Kontakt

  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz

Partner

  • Reisebausteine.de
  • Onlineholidays
  • Ultramar Touristik Int.

Social Media

  • Facebook
  • Instagram
© 2017 Ambientetours GmbH